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Kurze Antwort
Bei B2B-Software kommt die KI über Vergleichsfragen in die Entscheidung („Alternativen zu X“, „X vs. Y“, „bestes CRM für ein Team von zehn Leuten“) und über Preisfragen. Für ihre Antwort kann sie auf Vergleiche, Preisseiten, Dokumentation und Communitys zurückgreifen. Was auf der Website eines SaaS-Anbieters am häufigsten fehlt: eine Preisseite in Euro, die sagt, was jeder Plan enthält, ehrliche Vergleiche mit den Alternativen, die Käufer ohnehin abwägen, und Integrationsseiten, die die Frage „Funktioniert das mit …?“ beantworten.
Fünf typische Fragen
- Welches CRM empfiehlst du mir für ein Team von zehn Leuten in Deutschland?
- Welche Alternativen zu Marktführer der Kategorie bieten Support auf Deutsch?
- Was sind die Unterschiede zwischen dein Produkt und Wettbewerber?
- Was kostet eine Kategorie-Software für ein kleines Team?
- Gibt es ein Kategorie-Tool, das sich mit übliches Tool verbinden lässt und in Euro abrechnet?
Was meist fehlt
- Preise in Euro, mit dem, was jeder Plan enthält. Viele SaaS-Anbieter zeigen Preise nur in einer anderen Währung oder verweisen für alles jenseits des Basisplans auf „Vertrieb kontaktieren“. Verkaufst du auch in die Schweiz, gehören Preise in Franken dazu.
- Eigene Vergleiche. Das Gespräch „X vs. Y“ findet meist auf Vergleichsportalen Dritter und in Community-Threads statt. Ein ehrlicher Vergleich auf deiner Domain, mit Fakten und Quellen, kann selbst zur Quelle werden.
- Eine Seite pro Integration. „Gibt es eine DATEV-Schnittstelle?“ oder „Lässt es sich mit Google Workspace verbinden?“ sind Entscheidungsfragen, die jeweils eine eigene Seite verdienen, keine Wand aus Logos.
- Fallbeispiele mit Erlaubnis und konkreten Zahlen. „Ein Unternehmen aus Branche X, 15 Beschäftigte, 3 Monate, dieses messbare Ergebnis“. Ohne Namen, wenn es keine Erlaubnis gibt, aber mit Zahlen.
- Öffentliche Dokumentation. Die KI kann offene Dokumentation zitieren. Liegt deine hinter einem Passwort, kann ein Crawler sie nicht lesen, und die KI kann sie nicht zitieren.
Wo du anfängst
- Miss zwölf Fragen aus deiner Kategorie (vier zur Entdeckung, vier zum Vergleich, vier zu Preis oder Entscheidung) auf zwei Plattformen und halte fest, welche Marken und Quellen auftauchen.
- Veröffentliche oder korrigiere die Preisseite: Euro, Pläne, was enthalten ist, was nicht, Bedingungen.
- Schreib einen ehrlichen Vergleich mit der Alternative, die in deinen Messungen am häufigsten auftaucht.
- Leg für jede Integration, nach der du gefragt wirst, eine eigene Seite an.
- Miss nach drei oder vier Wochen erneut.
Was du nicht brauchst
Zwanzig Vergleiche gegen zwanzig Wettbewerber aus der Massenproduktion, ein leeres Verzeichnis mit „Alternativen“ oder gekaufte Bewertungen auf Software-Plattformen. Ein guter Vergleich und eine klare Preisseite haben meist mehr Gewicht.
Was dieser Leitfaden nicht sagt
Die Fragen und Lücken in diesem Leitfaden sind Arbeitshypothesen, abgeleitet davon, wie in der Branche gekauft wird, nicht das Ergebnis einer veröffentlichten Messung. Sie helfen dir bei der Entscheidung, was du zuerst misst. Auch wer dem Leitfaden folgt, taucht nicht garantiert auf: Jeder Assistent entscheidet selbst, was er zitiert, und was in deinem Fall funktioniert, zeigt nur eine wiederholte Messung.